Skip to main content

Rotatorenmanschettenriss: Animation einer biologischen Tuberoplastik mit biologischem Hauttransplantat als permanenter Abstandhalter

Diese Animation zeigt eine biologische Tuberoplastik mit biologischem Hauttransplantat zur Behandlung eines Rotatorenmanschettenrisses.

Transkript anzeigen

Rotatorenmanschettenriss: Animation einer biologischen Tuberoplastik mit biologischem Hauttransplantat als permanenter Abstandhalter

Diese Animation zeigt eine biologische Tuberoplastik unter Verwendung eines biologischen Hauttransplantats zur Behandlung eines Rotatorenmanschettenrisses. Eine biologische Tuberoplastik wird zur Behandlung eines massiven Risses der Rotatorenmanschette eingesetzt, der nicht genäht werden kann. Bei dieser Operationstechnik wird das Tuberculum majus, ein knöcherner Vorsprung auf dem Oberarmknochen, der auch Humerus genannt wird, an dem 3 der 4 Sehnen der Rotatorenmanschette ansetzen, abgeschabt. Durch ein Hauttransplantat wird ein Polster zwischen der Oberseite des Oberarmknochens und dem vorderen Teil des Schulterblatts, dem Schulterdach, geschaffen, um die Reibung von Knochen auf Knochen bei der Bewegung der Schulter zu verringern.

Hier sehen wir eine rechte Schulter, deren Vorderseite auf die rechte Seite des Bildschirms zeigt. Die chirurgischen Instrumente werden durch einen Kunststoffschlauch, auch Kanüle genannt, in die Schulter eingeführt, um den Eingriff umzusetzen. Die Oberseite des Oberarmknochens wird zunächst abgeschabt. Der vorbereitete Bereich wird ausgemessen und zur Bestimmung der Größe des Hauttransplantats verwendet, das aufgrund der Dehnung des Transplantats etwas kleiner ausfällt.

Nähte werden an den beiden unteren Ecken des Transplantats befestigt sowie durch die beiden oberen Ecken des Transplantats geführt. Hier verbleibt jeweils an den freien Enden eine Schlaufe. Als Nächstes werden 2 fadenbasierte Anker in die oberen Ecken des vorbereiteten Bereichs des Oberarmknochens eingesetzt. Diese Anker sind bereits mit Nähten versehen. Zwei der Fäden von beiden Ankern werden jeweils durch die Kanüle aus der Schulter gezogen.

Die 2 blauen Fäden der Anker werden durch die Nahtschlaufen geführt, die bereits durch die oberen Ecken des Hauttransplantats gefädelt worden sind. Die freien Enden dieser blauen Fäden werden dann durch die schwarz-weißen Nahtschlaufen der Anker geführt. Hierbei werden diese schwarz-weißen Fäden unter Spannung gesetzt und die blauen Fäden in die Anker gefädelt, ohne dass Knoten gemacht werden müssen.

Das Transplantat wird in der Hälfte gefaltet und durch die Kanüle in die Schulter gezogen. Das Transplantat wird über dem vorbereiteten Knochen positioniert, und die Nähte an der Oberseite des Transplantats werden angezogen, um es zu fixieren. Als Nächstes werden die Nähte am unteren Ende des Transplantats durch 2 feste Knochenanker geführt. Diese Anker werden im Knochen platziert, um das untere Ende des Transplantats zu fixieren und es an Ort und Stelle zu halten. Die blauen Nahtenden der beiden 1. Anker werden abgeschnitten, und die biologische Tuberoplastik ist abgeschlossen.