Wiederholte Sprunggelenksverstauchungen über einen längeren Zeitraum können zu einer Lockerung der Bänder im Bereich des Sprunggelenks führen. Wenn diese Bänder zu locker werden, können sie das Sprunggelenk nicht mehr ausreichend stabilisieren. Dies wird als Sprunggelenksinstabilität bezeichnet und kann bei einfachen Aktivitäten wie Gehen, Treppensteigen oder Sport zu Problemen führen. Scannen Sie den QR-Code um diese Seite auf einem mobilen Endgerät aufzurufen.
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Chronische Sprunggelenksbeschwerden (Außenbandinstabilität)
Die häufigste Form der Sprunggelenksverstauchung ist die laterale Verstauchung, die an der Außenseite des Sprunggelenks auftritt, wenn das Gelenk umknickt oder verdreht wird. Dies kann zu Schmerzen, Schwellungen, eingeschränkter Beweglichkeit und Instabilität führen.
Viele Sprunggelenksverstauchungen können mit Ruhe, Schienung und Physiotherapie behandelt werden. Wenn sich jedoch infolge wiederholter Verstauchungen eine Außenbandinstabilität des Sprunggelenks entwickelt, kann eine Operation zur Rekonstruktion des geschädigten Bands erforderlich sein.
Die Operation einer Außenbandinstabilität des Sprunggelenks infolge chronischer Sprunggelenksbeschwerden wird als Broström-Rekonstruktion bezeichnet. Bei diesem Verfahren wird das geschädigte Band an der Außenseite des Sprunggelenks gestrafft. In einigen Fällen wird zusätzlich eine verstärkende Naht verwendet, um das Band weiter zu stabilisieren.
Bei einer Broström-Rekonstruktion aufgrund chronischer Sprunggelenksbeschwerden setzt der Chirurg einen kleinen Schnitt an der Außenseite des Sprunggelenks, um das geschädigte Band zu rekonstruieren.
Möchten Sie tiefer einsteigen? Sehen Sie sich zusätzliche Lehrvideos an, um Ihr Verständnis für chronische Sprunggelenksbeschwerden zu vertiefen.
